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Heiner Schwarz
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Beitrag von Heiner Schwarz » Montag 1. Januar 2018, 20:05

Was gibts anzumerken?

Die Rurtalbahn rollt – im Nächsten in ihr 25-Jähriges.
Auf der Erfolgsschiene.

Könnte‘ mir zufrieden sein – sinn mir at och!
Da erreicht mich doch in BCC eine Mail, in der sich wer beschwert, dass er des vorweihnachtlichen Samstags mit seinem Reisegrüppchen in Jülich fast keinen Platz in dem Solotriebwagen Linnich – Jülich – Düren gefunden habe! Damit man das Leben in vollen Zügen genießen kann, müssen ebensolche auch verkehren …
„Ihr sidt Fantasten“ soht der Eine und dr Andere ließ verlauten „Der Arbeiter lässt sich der Auto nitt nemme!“ – wollten wir och gar nitt.

Die Bördebahn scheint an et Laufen, Rollen natürlich, zu kommen.

Aachen steht so vor sich hin – demnächst (Deutsche Umwelthilfe ./. Bezirksregierung Düsseldorf vor dem Bundes-Verwaltungsgericht Leipzig ab dem 22.02) wird sich zeigen, ob der alternativlose Verzicht auf die Campusbahn so das ganz richtige war.

In Lëtzebuerg ist die Tram dagegen ans Rollen gekommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stater_Tram

Mir wëlle bleiwe wat mir sinn – jedenfalls klüger als de Oecher, die von allem träumen, aber nix hann. Mulleprinte, jenau essu kennne mir se …
Mir wisse zwor nitt, wo mir jegen sinn, aäver mir wisse, datt mir dojegen sinn – hundertproo !!!
Und rollende Rangierbude, das Kränzchen der bahnamtlichen Infrastrukturprojektcreateure, überlegt, ob sie das Großherzogtum und seine neue Bahn mal eisenbahnbetriebsausflüglich beehren sollten – Wer hier was mit Bank verstanden haben könnte, ennä, dafür reicht es nitt … .
Århus in Dänemark, neutastaturisch Aarhus geschrieben, hat auch ne Tram bekommen.
Aachen käme, alphabetisch sortiert, immer noch davor.
Aber, wer nicht will, der hat gegessen.

Bitburger fährt immer noch nur auf der Straße.

Und die PrimeSite Rhine Region

https://www.kreis-euskirchen.de/wirtsch ... /index.php

also, da wo der BMW mal hätte hingesollt, wenn er nicht woanders hin gegangen wäre, wird neuerdings in nahezu aldi-/lidlkompatiblen Flächengrößen verramscht werden …

Kappa Zülpich entdeckt die Elektromobilität

https://www.ksta.de/region/euskirchen-e ... e-28537014

Pionierarbeit
schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger hierzu und weiter:
Es wird ein Pilotprojekt. „Wir werden den Vertrag definitiv unterschreiben“, sagt der Geschäftsführer des Werks von Smurtfit Kappa Zülpich Papier, Christian Ludwig. In einem von der Europäischen Union geförderten Projekt mit dem Land NRW und der Region Limburg werden künftig zwischen Zülpich und Roermond zwei Elektro-Lkw fahren.
„Ziel ist es, im Idealfall bis zu 70 Lkw-Ladungen unter 100 Kilometer pro Tag zwischen den Werken zu transportieren“, sagte Ludwig. In Zülpich sei man schon auf der Suche nach einem geeigneten Standort für Ladesäulen, schließlich fahren die modernen E-Trucks ausschließlich mit Strom. Ludwig: „Wenn wir nicht anfangen, wer dann? Wir stehen für Nachhaltigkeit und sind stolz darauf Partner in diesem Projekt zu sein.“
Die ersten Ladungen Papier sollen bereits im kommenden Jahr im Werk in Zülpich ankommen.


In Zülpich das Werk mit Bahnanschluss – in Roermond neben der Bahn. Mit dem LKW fahren und das Ganze nachhaltig nennen …
Bitburger kann ich ja im Regal stehen lassen – aber wo dran erkenne ich, wo Kappa drinn ist?
Aber – Hopfenextrakt im Bier wäre auch mit der Schiene ein „Bleibt im Regal-Kriterium …“

Mit Pfeifer & Langen und dessen „Krüger“ genannte Dependance im schäbbischen Teil von Gladbach liege ich persönlich mit einem stadtkölner Bürgerantrag in der Quere.
40.000 LKWs weniger auf den Kölner Rheinbrücken. Sage nicht ich, der Jeck. Sondern die Kölner Hafenspediteure. Sind Experten, viel mehr als ich. Durch weitere Nutzung der KLV-Terminals „Zinkhütte“ in Bergisch Gladbach könnten 40.000 LKW-Fahrten entfallen. Wollte ich einfach mal wieder ins Gespräch bringen. Nicht dass es nach dem 22. Februar 2018 – dem Termin Bezirksregierung Düsseldorf ./. Deutsche Umwelthilfe vor dem Bundesverwaltungsgericht würden heißen können „Hättense doch was gesaat – dann hätte mir och drann gedaat.“
Pfeifer & Langen ist halt ein Unternehmen, das seinen Kunden nichts Gutes beschert, so lange sie in Mülheim wohnen und dummerweise der dumme Endlagerort der feinsten Feinstäube sind (nach Prof. Dr. Karl Lauterbach – wiederum aus Jülich gebürtig).

„Kölner Zucker bringt Verdruss, so langst Du Feinststaub und Stickoxide atmen muss …“

WERIT / JOMO, der Klageführer gegen die Holzbachtalbahn im Westerwald, kommt mir auch nicht ins Haus, von denen lass ich mir im Porzellanzimmerchen noch nicht einmal die …. wegspülen. Mein Installateur darf demnächst nicht mit seinem Diesel, den er gekauft hat, weil ihn der Handwerkskammerbruderbetrieb von der Kraftfahrzeuginnung nach Strich und Faden besickt hat, fahren. Und für WERIT / JOMO trommeln die LKWs weiter durch Mülheim. – nur auf ‘ner Bundesautobahn und damit außerhalb des Wirkungsbereiches des künftigen Luftreinhalteplanes. Und besickt heißt hier, abweichend von der Darstellung im Mitmachwörterbuch des Landschaftsverbandes Rheinland, und so, wie ich es gelernt habe, „betrogen“. Ohne Abstriche – betrogen.

Und wo mir beim Besicken sind – der Andy Becht hat die Frau Schmitt, Landtagsabgeordnete in Rheinland-Pfalz aus der Eifel, auch ganz schön eben so in die Irre geführt.
Mit 4,90 m Lichte Höhe könnt‘ man immer noch unter ner Brücke durch elektrifizieren.

http://www.landtag.rlp.de/landtag/druck ... 356-17.pdf
http://www.gesetze-im-internet.de/ebo/anlage_3.html

Erzählt der ansonsten singende Andy vor sich hin und führt seine Koalitionsgenossin in die Irre.
Und will damit gar nicht über eine Elektrifizierung der Eifelstrecke nachdenken

Und wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.
Sagt der Volksmund. Gilt damit auch für Staatssekretäre im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz.

Eifelquerbahn – eben dieser Herr Staatssekretär hat geschrieben, dass sich die nicht rechnen würden tät – der ertappter Märchenerzähler – sach‘ ich nur.

Aber der Herr Staatssekretär ist ein Pälzer. Und da gibt es, so habe ich mir sagen lassen, in Rheinland-Pfalz ein Süd-Nord-Gefälle.
Also alles das, was in der Pfalz und so zwischen Mainz und Ludwigshafen geht, wird’s garantiert nicht für den Norden geben.
Auf der anderen Seite – höchsten 200.000 Menschleins zwischen Kall und Trier – für die möht man sich kein Bein ausreiße, da kann man in der Szene zwischen Mainz und der Weinstraße viel schöner punkten.

Anderes Thema - von der Gerolsteiner 52 6106 hab‘ ich Bilder im www

https://www.dampflok526106.de/galerie/5 ... jahr-2017/

gesehen, mit Spantenwagen vormals aus Österreich (Korntal – Weissach).
Jetzt weiss ich auch, woran mich die Lok mit ihrer nur aufgemalten Nummer erinnern tut.
Mit der Zweiundfuffzich bin ich nitt in der TÄÄTÄÄRÄHH und bei der Deitschähn Reichsbohn sozialisiert worden, sondern bei den Ösiss.
Und dort hatten eben diese Rußkübel ebenso aufgemalte Nümmerchen und sogar Kabinentender auf Wannentenderbasis.

Und wer glauben könnte, dass Köln Cöln und mein Köln-Mülheim ab 2018 wieder Müllem am Ring heißen düften können tätet, weil der Herr Laschet und die Seinen es jutt finden könnten

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/d ... 7-1437.pdf

wird enttäuscht werden - gilt halt nur für plattdeutsch, also westfälisch und damit perse nicht für den ripuarischen Landesteils Nordrhein-Westfalens – Westfalen ja, Rheinland nein.
Also nix mit Euskirchen / Oeeskerche am Bahnhof, der kein Hauptbahnhof sein darf und auch nix davon in Mechernich (Eifel) / Meischernisch (Eefel).

Ach ja, und dann gibts wieder eine alte neue Verbindung zwischen dem Rheinland und Westfalen.
Wenn ich auf meine S 11 warte, dann seh‘ ich Züge, da steht Lüdenscheid drauf.
Eine Linie der Völkerverständigung. Über die Demarkationslinie, also ‘ne Art Grenze – zwischen Rheinland und Westfalen. Da, wo die Wupper entspringt, die da oben noch Wipper heißt, geht’s rüber ins Westfälische. Und datt allerdollste ist, dass die Westfalen, also der Zweckverband Westfalen-Lippe, die Elektrifizierung der Volmetalbahn, also der Linie von Hagen nach Gummersbach sich in sein Programm geschrieben haben. Also genau die Strecke, auf der der RE 22 von Trier nach Lüdenscheid fahren soll.
Find‘ ich joot – künnt sich die Eifel südlich von Kall ein Beispiel drann nehmen.

Dann konnten wir hier in 2017 gut 70 Jahre Nordrhein-Westfalen feiern.
Mit der Westfalen jeht datt joot – unger der Pälzer möhte andere ligge …

Und dass der alleralleroberste VW-Vorstand das Diesel-Privileg in Frage stellt, das hätt‘ ich mir in den kühnsten meiner kühnen Träume nicht träumen lassen

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 82626.html

Aber, alle gefundenen Kommentare beziehen sich immer nur auf das Verhältnis der PKWs untereinander – keiner betrachtet die hier ebenso erfolgende Subventionierung des Straßengüterverkehrs. Die stand eigentlich ganz am Anfang von dem Drama.

Selbst das Umwelt-Bundesamt redet um den heißen Brei herum

https://www.umweltbundesamt.de/presse/p ... ehrssektor

Trotzdem, oder trotz alledem
en Joodes 2018 wünscht Euch

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bluesbrother
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Re: 2018 -

Beitrag von bluesbrother » Dienstag 2. Januar 2018, 17:22

Daumen hoch für diesen ausführlichen Jahresrück-/ausblick.
Gruß aus der Nordeifel!

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