Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Eifelbahn Köln-Trier
jk
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von jk » Donnerstag 27. Juni 2013, 21:33

Anscheinend reicht das Cookie-Löschen beim TV nicht mehr für mehrere Artikel, nach jedem Artikel will er jetzt meine Email haben und ich muss die Cookies löschen! Weiss jemand eine Lösung ?

mediapark
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von mediapark » Samstag 29. Juni 2013, 12:56

Je nachdem, welchen Provider und welche Hardware Du hast, könnte es helfen, das Modem auszuschalten (bzw. die Internetverbindung zu beenden) um eim Wiederverbinden anschließend automatisch eine neue IP-Adresse zu beziehen. Bei Kombination von Firefox und einer Fritzbox gab es auch mal ein nützliches Add-On (die FoxBox), mit dem man das per Mausklick einfach und schnell erledigen konnte.

Ich hoffe, die Herren Informatiker hier im Forum steinigen mich jetzt nicht wegen laienhafter Erklärung...

Lupushortus
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von Lupushortus » Samstag 29. Juni 2013, 20:14

Hallo Mediapark,

Jehova, Jehova - ist hier etwa Weibsvolk anwesend?! :lol: Keine Bange, hier wird nicht gesteinigt, Du hast es perfekt erklärt. Bei mir reichte aber bei einem Test der Neustart des Firefox mit der Einstellung, Cockies nur für die Sitzung zu akzeptieren. An sonsten hilft Dein Vorschlag perfekt 8)

Viele Grüße,
Der Bastard Operator from Hell!

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Heiner Schwarz
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von Heiner Schwarz » Samstag 31. Mai 2014, 21:00

das Bundesverkehrsministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gibt die Anmeldungen für die Bundesverkehrswegeplanung bekannt:

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage ... cationFile

Und da finden wir die Eifel auf der Seite 6 "Ausbaustrecke Hürth-Kalscheuren - Trier" sowie unter dem Knoten Köln auf der Seite 27.

Und Vieles, Vieles Andere ....

aldiator
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von aldiator » Samstag 31. Mai 2014, 21:13

Auch eine Reaktivierung der Bördebahn, sowie eine Elektrifizierung der Voreifelbahn. Hoffe, dass man bei letzterem auch an das zweite Gleis denkt.
Die Bahn hat ein Talent(, um) zu spät zu kommen!

jk
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von jk » Donnerstag 12. Juni 2014, 13:00

Im Dokument findet man auch dieses :
NBS/ABS Mosel-Hunsrück-Nahe-Bahn
Pünderich DB – Hahn Flughafen – Langenlonsheim – Gensingen-Horrweiler
NBS Mohna-Bahn Pünderich DB – Hahn Flughafen, Vmax 120 km/h :shock: :shock:

ABS Hunsrückquerbahn Hahn Flughafen – Langenlonsheim, Vmax 120 km/h NBS Gensinger Spange Langenlonsheim – Gensingen-Horrweiler, Vmax 120 km/h :

Rolf
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von Rolf » Donnerstag 12. Juni 2014, 18:04

Scheint wohl eher eine Wunschliste für den Weihnachtsmann zu sein!

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Heiner Schwarz
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Interessengemeinschaft Elektrifizierung Eifelstrecke

Beitrag von Heiner Schwarz » Montag 18. August 2014, 21:32

Die Elektrifizierung der Eifelstrecke auf ihrer ganzen Länge ist in den aktuellen Anmeldungen für den Bundesverkehrswegeplan (siehe auch oben)

http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage ... cationFile

auf der Seite 6 enthalten.

Weiterhin begegnet uns im gleichen Papier die Elektrifizierung der Eifelstrecke aber nur bis Kall, wenn wir bis auf die Seite 27 weiterlesen.

Hierunter verbirgt sich die Anmeldung des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland, der die S-Bahn bis Kall möchte.

„In Kall hört erst der Draht auf, dann hören dort die Züge und ganz zum Schluss die Gleise auf“ – dieses nicht ganz undenkbare
Schreckensszenario war am 14.08. Anlass für eine Zusammenkunft am Fuße der Eifel. Hans-Peter Kuhl, Hans Thome und heinereiner haben sich im Bahnhöfche zu Beuel bei Bonn am Rhein getroffen und wir wollen der ganzen Eifelstrecke eine Lobby sein.

Wir möchten gute Gründe darstellen, warum der Draht, der in Hürth anfangen soll, bis Ehrang die Eifelstrecke begleiten muss.

Wir möchten aufzeigen, was passieren kann, wenn der Draht nicht über Kall hinaus gedacht wird.

Wir möchten die unterstützen, die sich für die Modernisierung der Eifelstrecke einsetzen.

Erst mal ganz ohne Satzung und Vorstand, aber keinesfalls ausgeschlossen, wenn wir mehr, vielseitiger, spannungsgeladener werden …
Lasst über die Landesgrenzen hinaus denken, über die Regierungsbezirke und Regionaldirektionen, die tatsächlichen und die, die immer noch in den Köpfen vorhanden sind

– die ganze Eifel muss es sein !

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kyllbruecke
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von kyllbruecke » Donnerstag 23. Oktober 2014, 22:31

die Elektrifizierung der Eifelstrecke ist aktuell auch Thema bei den Gerolsteiner Brückenneubauten. So soll die zukünftige Hochbrücke, die Ende des Jahrzehnts errichtet werden soll, bereits über die entsprechende Höhe für eine mögliche Elektrifizierung verfügen.

Bei der neuen Fußgängerbrücke am Hagebaumarkt war man sich dagegen unentschlossen. Der Stadtrat hat sich nun dagegen entschieden sie bereits heute 90cm höher zu bauen. Ich hoffe ja, dass sich diese Entscheidung eines Tages als falsch herausstellt.
http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 68,4032402

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Heiner Schwarz
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Sächsisches Vorbild

Beitrag von Heiner Schwarz » Dienstag 23. Juni 2015, 22:54

... wenn man wissen möchte, wie man das mit dem Draht anfangen könnte, möge man quer über unser Vaterland bis in dessen andere, östliche Ecke luuren:

http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/198272

Meine Damen und Herren hier mitlesende Politiker aus der Eifel - jetzt kommt der Schwarz mit dem nicht ganz wortgetreu zitierten Klassiker:

"Von Sachsen lernen heißt siegen lernen."

Und wir ersetzten Wrocław (Breslau) durch Luxembourg, Lëtzebuerg oder Luxemburg (ohne zu vergessen, dem dortigem Großherzog zum Namenstag zu gratulieren und wenn auch spät, aber noch nicht zu spät, an den dortigen Nationalfeiertag zu erinnern).

Glückauf !!!

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Heiner Schwarz
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Vorsicht - kann Satire enthalten ....

Beitrag von Heiner Schwarz » Mittwoch 24. Februar 2016, 21:44

un ich weiss, in dr Faastezick soll man dat nit dunn, äver de bayrische Rundfunk ist allzu schön anzeluure ...

Un datt möht isch jän mit Üch deille ...

http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... tml#&time=

Un am Fünften im März hätt ich sowieso Spaß hätten machen dürfen - och in de Faastezick

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Heiner Schwarz
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Die Verkehrsministerkonferenz hat nachgedacht

Beitrag von Heiner Schwarz » Sonntag 16. Oktober 2016, 18:59

Am 06. Und 07. Oktober haben die Verkehrsminister der Bundesländer in Stuttgart getagt und sich u.a. mit der „Finanzierung von Infrastrukturausbauten, insbesondere Elektrifizierungen, auf SPNV-Strecken“ beschäftigt

http://www.verkehrsministerkonferenz.de ... nn=4812620

Eben dort finden wir Ausführungen, die eben auch die Situation auf unserer Eifelstrecke beschreiben:

http://www.verkehrsministerkonferenz.de ... onFile&v=2

„2. Die Verkehrsministerkonferenz weist darauf hin, dass für Bahnstrecken, auf denen weit überwiegend bestellter SPNV verkehrt, nach wie vor ein erheblicher Investitionsstau für Neu- und Ausbaumaßnahmen und insbesondere für Elektrifizierungen besteht. Dies betrifft insbesondere Strecken, auf denen langlaufende SPNV-Linien verkehren.

3. Die Verkehrsministerkonferenz stellt angesichts der Ergebnisse des Bundesverkehrswegeplans fest, dass der Bund derzeit kein ausreichend dotiertes Finanzierungsinstrument für die Modernisierung dieser Strecken bereitstellt. Die Verkehrsministerkonferenz weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Grundgesetz bei der Zuständigkeit für den Ausbau und Erhalt des Schienennetzes der Eisenbahnen des Bundes keine Unterscheidung macht, welche Marktsegmente darauf überwiegend fahren.

4. Die Verkehrsministerkonferenz stellt fest, dass zur Erreichung der Klimaziele der EU und der Pariser Weltklimakonferenz neben der Förderung der Elektromobilität auf der Straße auch eine verstärkte Förderung der Elektromobilität auf der Schiene dringend geboten ist. Der Elektrifizierungsgrad im deutschen Schienennetz ist daher bis zum Jahr 2030 auf über 70 Prozent zu erhöhen.

5. Die Verkehrsministerkonferenz fordert den Bund auf, für die Finanzierung von Infrastrukturausbauten auf Strecken mit hauptsächlicher SPNV-Bedienung ein zusätzliches Finanzierungsinstrument zu implementieren oder eine Finanzierung über den Bedarfsplan Schiene zu ermöglichen oder alternativ die Anlage 8.7 der Nachfolgelösung zur LuFV II entsprechend zu erhöhen.“


Eben, das Dilemma – auch – der Eifelstrecke – hier verkehren nur Nahverkehrszüge. Güterverkehr findet nur im geringem Umfang statt.

Folglich ist der Bund beim Bundesverkehrswegeplan hingegangen und hat ausgeführt: „Nicht zuständig – Nahverkehr“. Denn dafür muss er erst einmal keine Investitionen bezahlen.

Das Allgemeine Eisenbahngesetz legt fest, was Schienenpersonennahverkehr ist (und was nicht):

"§ 2 Begriffsbestimmungen

[…]

(12) Schienenpersonennahverkehr ist ein Verkehrsdienst, dessen Hauptzweck es ist, die Verkehrsbedürfnisse im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr abzudecken. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Zuges die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt."


Für eine Elektrifizierung von Köln nach Kall macht sich der Zweckverband Nahverkehr Rheinland im Rahmen seiner Ausbauplanungen stark – eben Nahverkehr und Knoten Köln.

Doch dahinter?

Fahrgastwechsel in Kall auf Dieselzüge? Da werden aus den Dieselzügen bestimmt demnächst Dieselbusse.

Die Langläufer auch von Köln aus mit Diesel – dann aber unter der Oberleitung? Verbessert nicht gerade die Wirtschaftlichkeit einer Elektrifizierung.

Hybrid-Fahrzeuge – Köln – Kall mit Strom aus dem Draht, dahinter dann aus dem Speicher. Splitterbauart hätte sowas zu Staatsbahnzeiten gehießen. Was passiert, wenn die dann „eierlegende Wollmilchsau“ mal unpässlich ist – Ersatzzüge dieser Art gibt es selten bis garnicht.
Bei der Innotrans wurde eine drahtfreie Fahrtstrecke von 100 Kilometer genannt. Ehrang beim Streckenkilometer 163,5 anzüglich Kall beim Streckenkilometer 53,3 macht 110 Kilometer. Wo sollen dann die Züge im Süden wieder die Speicher aufladen. Auf Abstellgleisen oder bei einer Durchbindung nach Saarbrücken? Das mag alles gehen, vergrößert aber wieder die Anzahl der erforderlichen Züge.

Deshalb mag ich weiterhin die Elektrifizierung der ganzen Eifelstrecke.

Und bei der Autobahn durch die Eifel war es dem Bundesrechner auch egal, ob hier nun der Krabbenpullastwagen von Neuharlingersiel nach Marokko und retour fährt oder Lieschen Müller von Blankenheim nach Lommersdorf – auch für Lieschen ist hier der Bund zuständig.

Dann werden wir mal weiter beobachten und ggf. berichten.

rrobby
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von rrobby » Montag 17. Oktober 2016, 09:28

Elektrifizierung der Eifelbahn ist ja schön und gut. Aber was ist mit den zahlreichen Tunnels auf der Strecke? Die sind meines Wissens nach nicht hoch genug für eine Elektrifierung.
Wir alle leben unter dem gleichen Himmel, aber nicht alle haben den gleichen Horizont

Rolf
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Re: Elektrifizierung / Ausbau Eifelbahn

Beitrag von Rolf » Montag 17. Oktober 2016, 14:13

Gleis tiefer legen, würde ich sagen.

Ein zweigleisiger Ausbau, Elektrifizierung und Fahrtzeitverkürzung wären jetzt mal angebracht. Das würde den Bestand der Strecke langfristig sichern. Aber für Infrastruktur gibt unser Staat ja schon lange viel zu wenig Geld aus. Lieber wird das viele Steuergeld anders verpulvert. Dabei sind die Steuereinnahmen so hoch wie nie und die Zinsen so niedrig wie nie. Wenn jetzt nicht investiert wird, dann nie. Traurig, aber wahr.

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Heiner Schwarz
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Schaun wir mal nach Thüringen ....

Beitrag von Heiner Schwarz » Samstag 1. April 2017, 10:53

... auch dort wünscht man sich einen Draht von Weimar über Gera und Jena noch Göschwitz (und weiter nach Karl-Murx-Statt, pardong Chemnitz, aber das liegt ja bereits in Sachsen ...)

Und weil der großkarierte Herr Bundesverkehrsminister unter Druck stand, musste er einem Versprechen Taten folgen lassen, um nicht als Stammtischtiefflieger erkannt zu werden ....

http://www.zeit.de/news/2017-04/01/verk ... t-01093203

Und so wird die dortige Bahnstrecke elektrifiziert und die Maut - in Luxembourg - demnächst kassiert, also nicht in bar oder mit IBAN, sondern durch den europäischen Gerichtshof

Ob so viel Bauernschläue auch die Damen Dreyer und Kraft aus den beiden Teilen des Rheinlands hinbekommen hätten?
Glückwunsch nach Thüringen !!!

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