Hochwasser

Eifelbahn Köln-Trier
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Holger Lersch
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Re: Hochwasser

Beitrag von Holger Lersch »

Danke fuer die Infos!
"Eifelquerbahn (Kaisersesch – Daun – Gerolstein) ggf. zur Entlastung"
Aber nur um Material und Bauzüge ranzuschaffen, kein Personenverkehr, oder?
--
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jwiessner
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Re: Hochwasser

Beitrag von jwiessner »

Holger Lersch hat geschrieben: Dienstag 20. Juli 2021, 18:46 Aber nur um Material und Bauzüge ranzuschaffen, kein Personenverkehr, oder?
Es geht jetzt erstmal rein um Material und Bauzüge. Entscheidend dürften hier die Brücken bei Daun und Pelm sein.
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Rolf
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Re: Hochwasser

Beitrag von Rolf »

Die Idee ist ja sehr gut, aber wer macht den Weg frei? Da stehen mittlerweile nicht mehr ganz kleine Bäume im Gleis und zugeteerte Bahnübergänge finden sich auch (z. B. in Laubach).
M&M
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Re: Hochwasser

Beitrag von M&M »

Rolf hat geschrieben: Dienstag 20. Juli 2021, 21:55 Die Idee ist ja sehr gut, aber wer macht den Weg frei? Da stehen mittlerweile nicht mehr ganz kleine Bäume im Gleis und zugeteerte Bahnübergänge finden sich auch (z. B. in Laubach).
Wo ein Wille ist...
Wenn DB Netz ernst machen WÜRDE, hätten sie den BÜ in Laubach nach einem Tag frei.
Die Frage wird sein, wie lange es dauern wird, ehe über die Eifelstrecke wieder ein Zug von/bis Gerolstein kommen kann. Je nach Dauer dürfte der zeitliche Aufwand für die Eifelquerbahn im Vergleich sehr gering sein - auch, wenn leider viel zu tun ist.
Zugfahrten über schon stilllgelegte Strecken zu Überführungszwecken wären auch kein Novum.
Gruß M&M
M&M
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Re: Hochwasser

Beitrag von M&M »

Holger Lersch hat geschrieben: Dienstag 20. Juli 2021, 18:46 Danke fuer die Infos!
"Eifelquerbahn (Kaisersesch – Daun – Gerolstein) ggf. zur Entlastung"
Aber nur um Material und Bauzüge ranzuschaffen, kein Personenverkehr, oder?
Die rechtliche Hürde für einen Personenzugverkehr ist deutlich höher als für eine Sondergenehmigung für Arbeitszüge oder Überführungszüge.
Dennoch sollte auch diese Frage diskutiert werden. Je nach dem, wie lange der Personenverkehr auf der Eifelstrecke ruht, sollte das auch ein Argument für die Ertüchtigung der Efq sein, um zumindest einen Ersatzhalt in Daun oder Ulmen anbieten zu können. Wie auch immer die Geschichte ausgeht: Es braucht jetzt einen Plan für vermutlich Jahre, der in Anbetracht der Folgen der Klima-Katastrophe nicht darin bestehen sollte, dass die Leute gezwungen werden vom Zug aufs Auto umzusteigen.
Gruß M&M
reinout
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Re: Hochwasser

Beitrag von reinout »

Rolf hat geschrieben: Dienstag 20. Juli 2021, 21:55 Die Idee ist ja sehr gut, aber wer macht den Weg frei? Da stehen mittlerweile nicht mehr ganz kleine Bäume im Gleis und zugeteerte Bahnübergänge finden sich auch (z. B. in Laubach).
Die Gleise liegen jedenfalls noch ordentlich flach beim EQB :) Was man an Material und Bauzüge richtung Eifelstrecke transportieren will schafft bestimmt ein paar Bäumchen unterwegs, doch? Eifelstrecke ist weit schlimmer.

Reinout
Meine Eifelquerbahn in 1:87: EifelBurgenBahn (im Mittelrheinforum)
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Heiner Neumann
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Re: Hochwasser

Beitrag von Heiner Neumann »

Dazu müßte man erst mal nach K'esch kommen, die Pellenz-Eifel-Bahn ist westlich von Mayen ebenfalls gesperrt.

Aus dem Nachbarforum:
Die Pellenzstrecke ist (auch?) westlich von Mayen gesperrt, so dass Kaisersesch nicht angefahren werden kann.
Dort muss auch eine Brücke geprüft werden. Die ab nächste Woche geplante Baumaßnahme in Thür findet wohl
wie geplant statt.
Gruß

Heiner
Wenn Du ein Licht am Ende des Tunnels siehst, bete, dass es kein Zug ist :shock: !!!

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Rolf
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Re: Hochwasser

Beitrag von Rolf »

Die Strecke von Mayen nach Kaisersesch ist mittlerweile wieder in Betrieb.
hape
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Re: Hochwasser

Beitrag von hape »

Hallo,
ein Update vom SPNV-Nord:
"Vielleicht kann die vom Unwetter verschonte Eifelquerbahn (Kaisersesch – Daun – Gerolstein) ggf. zur Entlastung der Eifelstrecke beitragen. Konkret könnte dies darin bestehen, dass auf der Eifelstrecke eingeschlossene Fahrzeuge geborgen werden können, die Werkstatt in Gerolstein wieder angefahren werden kann und Bauzüge nicht nur von Trier-Ehrang und Euskirchen, sondern auch über Andernach zum Einsatz kommen könnten. Der SPNV-Nord hat DB Netz um Prüfung gebeten."
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bluesbrother
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Re: Hochwasser

Beitrag von bluesbrother »

Das Netz Köln hat einige Termine zur voraussichtlichen Wiederinbetriebnahme genannt. Aber bitte ohne Gewähr!

Für die Eifelstrecke wären dies die Streckenabschnitte (Köln) - Kalscheuren - Euskirchen am 03.09.2021, Euskirchen - Mechernich am 12.12.2021 und Mechernich - Jünkerath irgendwann, so 2022/ 2023.
Gruß aus der Nordeifel!
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Holger Lersch
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Re: Hochwasser

Beitrag von Holger Lersch »

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Holger Lersch
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Re: Hochwasser

Beitrag von Holger Lersch »

Wochenstpiegel vom 30.7.
https://www.wochenspiegellive.de/eifel/ ... ahn-71181/


Keine Entlastung durch Eifelquerbahn

Bahn sieht positiven Effekt nicht schnell genug eintreten

Kreis Vulkaneifel. Trotz verschiedener Forderungen wird die Eifelquerbahn zwischen Kaisersesch, Daun und Gerolstein zur Entlastung der in weiten Teilen zerstörten Eifelstrecke wohl eher nicht vorübergehend reaktiviert.

Die Eifelstrecke zwischen Köln und Trier ist in weiten Teilen durch die Unwetterkatastrophe vor rund zwei Wochen massiv beschädigt, teilweise sogar zerstört worden. Für die Pendler und Schüler in Richtung Köln und Trier bedeutet das einen immensen Mehraufwand. Für den Tourismus in der Eifel ist die fehlende Bahnverbindung in die beiden Großstädte ebenfalls ein herber Verlust. Inzwischen wurden als Schienenersatzverkehr unter anderem Expressbusse zwischen Trier, Bitburg und Euskirchen sowie im Folgenden weiter nach Köln eingerichtet. An diese soll ab nächster Woche auch Gerolstein mit Zubringerbussen nach Jünkerath und Prüm angebunden werden. Zudem wird der Basis-Schienenersatzverkehr zwischen Trier und Gerolstein ab Montag, 2. August, auch die Stationen Hüttingen, Philippsheim, Speicher, Auw a.d. Kyll, Daufenbach, Kordel und Ehrang anfahren.

Gleichzeitig werden immer wieder Stimmen laut, die eine zumindest vorübergehende Inbetriebnahme der Eifelquerbahn zwischen Kaisersesch und Gerolstein fordern. Schon der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (SPNV) Nord hatte diesen Vorstoß in der vergangenen Woche gewagt, um die Eifelstrecke zu entlasten und über sie zum Beispiel Fahrzeuge, die auf der Eifelstrecke eingeschlossen sind, zu bergen. So könnten laut SPNV Nord außerdem Bauzüge von Andernach aus auf der Eifelstrecke zum Einsatz kommen. Jens Wießner, Vorsitzender des Eifelquerbahn Vereins forderte, dass eine zielführende Brückenprüfung der Kyllbrücke bei Pelm unter „realistischen Vorgaben“ durchgeführt werden solle. Der Verein hat dabei auch den Güterverkehr im Blick, da einige Unternehmen im Gerolsteiner Land derzeit von der Zulieferung von Produktionsmitteln abgeschnitten ist.

Dies war auch eines der Argumente, das die Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt (SPD) beim gestrigen Besuch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Gerolstein gegenüber Vertretern der Deutschen Bahn (DB) vorbrachte. Diese machten allerdings wenig Hoffnung auf eine vorübergehende Reaktivierung der Eifelquerbahn. Die Strecke liege zu lange still, so dass sich die Natur die Strecke „zurückgeholt habe“, wie Gerd-Dietrich Bolte, Leiter Infrastrukturprojekte Region Mitte der DB, ausführte. Die Gleise der Eifelquerbahn müssten dazu neu aufgebaut werden, so Bolte. „Wir haben die Erwartung, dass wir mit der Eifelstrecke schneller fertig sind als die Reaktivierung der Eifelquerbahn einen positiven Effekt zeigen würde“, ergänzte der DB-Konzernbevollmächtigte Dr. Klaus Vornhusen vor Ort.
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Matty
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Re: Hochwasser

Beitrag von Matty »

Na dann sollten die aber sehr schnell mit dem Wiederaufbau der Eifelbahn sein. Wenn das schneller gehen soll als die Querbahn zumindest provisorisch wieder herzurichten... .


Dann sollten die Züge nach Trier ja Ende des Jahres wieder rollen :lol:
M&M
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Re: Hochwasser

Beitrag von M&M »

...da kommt die nun für den 06.09. angekündigte und lang erwartete Wiederinbetriebnahme des Zugverkehrs Köln - Euskirchen wohl doch am Ende zu früh:

https://www.volksfreund.de/nachrichten/ ... d-62460863

Nach dem Hochwasser-Zugausfall geht`s womöglich nahtlos mit Streik-Zugausfall weiter - da wird ggfs. mancher Fahrgast noch dem SEV hinterher trauern (der am Wochenende auf Grund der zeitweisen Sperrung der Rheinuferstraße in Köln aber auch zu einigen blank liegenden Nerven von Fahrgästen führte).

Gruß M&M
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