Unwetterschäden

Erfttalbahn (Euskirchen - Bad Münstereifel)
Dreiklanghorn
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Fertigstellung der Stützmauer

Beitrag von Dreiklanghorn »

Hallo zusammen,

ab August standen Schalarbeiten für die Stützmauer an, hier in verschiedenen Stadien von gefüllt bis noch sichtbare Pfahlköpfe mit den oberen Enden der Bewehrungskörbe:

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Baufortschritt Anfang Oktober:

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Der Kölner Stadtanzeiger berichtete heute über den Fortgang der Arbeiten:

https://www.ksta.de/region/euskirchen-e ... 1313381763

Darin wird auf "fehlende Gleise" im Bereich der Stützmauer hingewiesen.
Wir haben jedoch hier in den Bildern gesehen, dass die fertiggestellten Gleise nur gut unter der Baustraße versteckt waren.
Ende Oktober wurde im hintern Bereich der Stützwand sichtbar mit dem Rückbau der Baustraße begonnen, das Streckengleis kommt wieder zu Vorschein und damit liegt man nun leicht vor Plan:

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Je Drittel der Stützwand sind Konsolen zu sehen; auch dort waren schon seit dem letzten Jahr zwei Betonmasten gesetzt, die dem Bauwerk nun im Weg standen und rustikal "abgebrochen" wurden.
Aber freuen wir uns auf die baldige Wiederinbetriebnahme!

Grüße

Wilfried
Rolf
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Rolf »

Vielen Dank für den aufschlussreichen Bericht.
Lupushortus
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Lupushortus »

Dass die Bahn nicht weiß, wo gerade ihre Züge sind ("Echtzeitauskunft" vs. Geisterzug am Bahnsteig) wissen wir ja, das scheint nun auch für die Gleise zu gelten
Dreiklanghorn hat geschrieben:Der Kölner Stadtanzeiger berichtete heute über den Fortgang der Arbeiten:

https://www.ksta.de/region/euskirchen-e ... 1313381763

Darin wird auf "fehlende Gleise" im Bereich der Stützmauer hingewiesen.
Wir haben jedoch hier in den Bildern gesehen, dass die fertiggestellten Gleise nur gut unter der Baustraße versteckt waren.
Tatsächlich hat der KStA-Schreiberling nur wiedergegeben, was er von der Bahn mitgeteilt bekommen hat. Nun hat die Bahn die Gleise wiedergefunden:
KR-2025-10-28.png
...auch wenn der Schreiberling Schutt und Schotter verwechselt hat...

Gruß
Marco
Dreiklanghorn
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Baustraße

Beitrag von Dreiklanghorn »

Lupushortus hat geschrieben: Mittwoch 29. Oktober 2025, 12:53 Dass die Bahn nicht weiß, wo gerade ihre Züge sind ("Echtzeitauskunft" vs. Geisterzug am Bahnsteig) wissen wir ja, das scheint nun auch für die Gleise zu gelten (...)
Tatsächlich hat der KStA-Schreiberling nur wiedergegeben, was er von der Bahn mitgeteilt bekommen hat. Nun hat die Bahn die Gleise wiedergefunden:
KR-2025-10-28.png
Den Zeitungsausschnitt mit der Klarstellung vier Tage später hatte ich mir auch weggelegt; die Suche online ergab nix.
Die ein oder andere Formulierung kam mir bekannt vor... :wink: Danke für die Ergänzung, Marco.
Dass die ungesiebte und verdichtete Schotterpackung zum Schutz des fertigen Gleises sowie als Baustraße für schweres Gerät dient(e), hätte dem Autor auch ohne Fachberatung durch Die Bahn o.ä. schon von außen eigentlich auffallen können:

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Eine Abwertung wie "Schreiberling" ist jedoch problematisch; da arbeitet ein Journalist (und der KStA berichtet häufig zum Thema), der seinen Job gelernt hat und - wie jeder andere auch - zuweilen etwas übersehen kann. Wichtig ist nur, dass Fehler korrigiert werden und dafür auch Gelegenheit besteht.
Der Begriff ist in anderen Zeiten zur Unterdrückung unliebsamer Überzeugungen und kritischer Berichterstattung verwendet worden und ein solches gesellschaftliches Klima stelle ich mir eher schwierig vor.

Doch zurück zum Beitragsthema:
Da das Gleis "nur" freigeräumt werden muss, gehen die Arbeiten zügig voran und man ist mit dem Baustraßenrückbau schon nahe am Bü Bendenweg:

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Von oben...

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...und in Richtung Kurstadt:

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Noch aufgefallen ist die Tage, dass die zähe Abraumbeseitigung vor der Erftbrücke unterhalb der Kirspenicher Kläranlage nun auch erledigt ist:

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Soweit für heute, bes demnäx...

Wilfried
Rolf
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Rolf »

Vielen Dank für den Bericht. Den Lokalredakteur als Schreiberling abzuwerten, finde ich auch unangemessen. Der berichtet heute über ein Schützenfest, morgen über die Tagung des lokalen Bauernverbandes und übermorgen dann vielleicht mal über lokale Probleme bei der Bahn. Woher soll der viel über die Bahn wissen?
Lupushortus
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Lupushortus »

Hallo Rolf und Wilfried,

selbstverständlich möchte ich keine schlechte Stimmung verbreiten und nehme mir Eure Kritik zu Herzen.

Ein paar Gedanken seien mir aber erlaubt: Der Duden definiert "Schreiberling" als Autor, der schlecht schreibt. Hier hatten wir Texte mit Unschärfen (Schutt statt Schotter) und größerem Fehler (fehlendes Gleis). Nun kann man lange darüber diskutieren, ab wann oder überhaupt eine abwertende Beschreibung gerechtfertigt ist - im Zweifel für den Autor sicher besser nicht.

Nun erwarte ich, grundsätzlich, von einem Journalisten, dass er Dinge überprüft bevor er sie weitergibt (z.B. im Gegensatz zu den sog. Sozialen Medien oder der Zeitung mit den vier Buchstaben im Quadrat). Dabei ist mir klar, dass bei sinkenden Auflagen gespart werden muss, und weniger wichtige Dinge halt auch mal 1:1 aus der Presseerklärung übernommen werden. Leider scheinen gerade beim Thema Bahn viele Pressetexte abgedruckt zu werden (erkennbar, wenn über die "35.000 zu ersetzenden Schwellen, 45 Weichen, 120..., große Herausforderung, komplex, ..." berichtet wird).

In Zusammenhang mit der Eisenbahn fallen mir aber leider immer wieder Artikel auf, ob im Lokalteil oder darüber hinaus, wo Unschärfen ("Lokführer hat sich verfahren") bis zu groben Unsinn ("Zusammenstoß, weil sich ein Güterzug nicht an der Stelle befand wo er sein sollte" - wenn das das Grundprinzip der Zugsicherung wäre - Gute Nacht) abgedruckt wird. Gerade bei letzterem Thema könnte dem unbedarften Leser Angst und Bange werden und vlt. nicht mehr Bahn fahren.

Mir ist klar, dass das Thema Bahn sehr komplex ist - andere Themen aber auch. Beim Thema Bahn behaupte ich mal, ein, gemessen an der Gesamtbevölkerung, überdurchschnittliches Wissen zu haben (und kratze gegenüber den Profis doch nur an der Oberfläche) und damit solche Fehler zu erkennen. Nun mache ich mir Gedanken, wie es sich mit Themen verhält, wo es mir nicht möglich ist, Fehler ohne Weiteres zu erkennen. Was stimmt, was nicht?

Vermutlich hat sich da bei meiner Wortwahl zuviel Kopfschütteln aufgestaut und wollte mal raus...

Dennoch freue ich mich über jeden Artikel über die Bahn (ob in der Zeitung oder auch hier im Forum) und sortiere dann halt die Dinge für mich zurecht und denke mir meinen Teil, wenn jemand nur Bahnhof berichtet (genau, das Ding, wo Züge beginnen, enden, ... mit einer Weiche).

Soweit das Wort zum Montag-Abend
Marco

...der sich, obgleich nicht mehr in Kreuzweingarten wohnend, freut, wenn die Erfttalbahn wieder fährt, und das sogar elektrisch. Und vielleicht wird der ewige Haltpunkt ja tatsächlich mal ein richtiger Bahnhof, SPNV-Plan 2040 lässt grüßen.
Dreiklanghorn
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Berichterstattung

Beitrag von Dreiklanghorn »

Lupushortus hat geschrieben: Montag 3. November 2025, 20:45 Der Duden definiert "Schreiberling" als Autor, der schlecht schreibt. Hier hatten wir Texte mit Unschärfen (Schutt statt Schotter) und größerem Fehler (fehlendes Gleis). Nun kann man lange darüber diskutieren, ab wann oder überhaupt eine abwertende Beschreibung gerechtfertigt ist - im Zweifel für den Autor sicher besser nicht (...)
Nun erwarte ich, grundsätzlich, von einem Journalisten, dass er Dinge überprüft bevor er sie weitergibt (z.B. im Gegensatz zu den sog. Sozialen Medien oder der Zeitung mit den vier Buchstaben im Quadrat).
Deine Reflexion unterschreibe ich voll und ganz, Marco.
Ein bekannter Journalist formulierte die Kernaufgabe einst kurz und prägnant mit "Schreiben, was ist" - und dafür muss eben genauer hingesehen werden. Ich denke auch, dass der Autor an der Baustelle war und nicht nur die Veröffentlichungen des Bauherren verwurstet hat, schließlich trägt auch das Hauptfoto des Artikels sein Copyright.
Mir war jedoch wichtig, in Kenntnis der Bedeutung (und früheren ideologischen Verwendung) des Begriffs "Schreiberling" diese in dem Zusammenhang bewusst zu machen, auch wenn Du den so sicher nicht verwendet hast.
Wissen wir doch, wie schnell und unreflektiert in diesen Zeiten wieder Unliebsames niedergemacht wird - Stichwort "Lügenpresse"...

Grüße

Wilfried
Rolf
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Rolf »

Lupushortus hat geschrieben: Montag 3. November 2025, 20:45 Hallo Rolf und Wilfried,

selbstverständlich möchte ich keine schlechte Stimmung verbreiten und nehme mir Eure Kritik zu Herzen. ...
Ist doch nur eine kleine Anmerkung. Als "Pressesprecher" unserer Anstalt habe ich einen guten Draht zur lokalen Presse und weiß daher aus erster Hand, wie extrem die Journalisten unter Druck stehen und ständig liefern müssen, und das bei mäßigem Gehalt. Da bleibt wenig Zeit für Recherche. Insbesondere die Lokalredaktion muss ja über alles mögliche quer durch den Garten schreiben und ist nicht so spezialisiert wie andere Redaktionen, so dass in Detail natürlich umso eher mal was nicht ganz stimmt. "Schreiberling" mag nicht abwertend gemeint sein, aber so kommt es nun mal rüber.
Dreiklanghorn
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Restarbeiten

Beitrag von Dreiklanghorn »

Hallo zusammen,

der Arbeitsfortschritt an der Baustelle vor Münstereifel scheint planmäßig.
In Kw 47 waren Stopfarbeiten angesetzt und am Mittwoch morgen hieß es, "da ist irgendwas laut hupend die Strecke rauf..."
Also fix mal hin und siehe, man war schon fleißig dabei:

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Hier kann man bei genauem Hinsehen auch die E-Lösung für den gut gesicherten Gleisbogen erkennen, Schwellenanker oder Pukos nach Göppinger Patent?

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Ach halt, ist ja noch nicht April...
Während die Stopfmaschine sich Stop'n go von Schwelle zu Schwelle vorarbeitete, verteilte die "Schotterbürste" deutlich zügiger die in Unordnung gebrachten Steinchen hin und her:

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Gestopft wurde bis an den Bü Bendenweg...

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...dann setzte die Maschine auf die andere Seite über und wartete dort, bis die Verteil- und Planiermaschine alles wieder in Ordnung gebracht hatte.

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Die Erzeugnisse der Manufaktur im roten Gebäude sind übrigens sehr lecker (gibt es auch in der Kurstadt).

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Dann ging es auch für die zweite Maschine auf die andere Seite...

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...ankuppeln...

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...und auf zur nächsten Baustelle...

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Noch zwei Bilder für Marco...

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...und fott waren sie.
Die Stopfmaschine mit sichtbar abwechslungsreichem Lichtspiel vorne... :wink:

Grüße

Wilfried
Lupushortus
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Lupushortus »

Danke für die Bilder, Wilfried, vor allem für das Kreuzweingarten-Spezial - hat meine Mutter doch richtig gehört ("da hat was gerumpelt"). Mal gucken, wann die Maschinen anrollen, um aus dem Haltepunkt einen Kreuzungsbahnhof zu bauen. Je nach dem, wen man fragt.

Gruß
Marco
Rolf
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Rolf »

Vielen Dank für den Bericht und die Fotos. Endlich ist ein Ende in Sicht!
Talent78
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Talent78 »

Dreiklanghorn
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Betriebsaufnahme

Beitrag von Dreiklanghorn »

Talent78 hat geschrieben: Freitag 5. Dezember 2025, 19:57Der große Tag nähert sich
Hallo Axel,

vielen Dank für die Artikellinks.
Und schön, von Dir mal wieder einen Beitrag hier zu sehen!

Rolf hat geschrieben: Dienstag 25. November 2025, 06:38Endlich ist ein Ende in Sicht!
Für die Berichte zum Wiederaufbau mag das wohl gelten…
Dazu vielleicht noch ein Ersatzbus auf einer der - vorerst - finalen Touren (bitte bei der Mitfahrt nicht seekrank werden :wink: ):

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Diesem Sonntag jedoch „wohnte ein Anfang bei” - nur mit Licht geizte der Vormittag an der Zuckerfabrik dann doch etwas…

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…und hier zurück auf einem kurzen Stück „Altgleis” aus Stotzheim:

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In Iversheim hingegen ist alles neu:

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Die neue Stützwand vor Münstereifel mal von der anderen Seite:

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Wöngede mit neuem Gleis an alter Bahnsteigkante und aufgehübschtem Belag:

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Ab dem Mittag hat‘ et Sönnche dann ein Einsehen jehabt (rechts im Hintergrund die Baustelle des künftigen Unterwerks):

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Die plane Fläche hinter Gleis und Zug war mal Teil des ehemaligen Hp Zuckerfabrik.
Als Ersatz soll in 7 - 8 Jahren ein neuer Haltepunkt in Roitzheim entstehen.
Ob es wirklich sinnvoll war, Ersteren dafür jetzt schon aufzulassen?

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Ein weiteres kurzes Stück „Altgleis“ an den Kalköfen vor Iversheim:

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Ein Besuch der UNESCO-Welterbestätte beeindruckt, was Römer vor zwei Jahrtausenden bautechnisch schon draufhatten:

https://roemische-kalkbrennerei-iversheim.de/

Die neue Brücke an der „Möschemer Mühle” hält fürs erste auch mit neuer Bautechnik:

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Kurz vor dem Bild der neuen Brücke zwischen Kreuzweingarten und Arloff schob sich dann ein dunkles Wolkenband von den Eifelhöhen über die zuvor strahlende Szenerie:

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Egal, hier soll es schließlich um Dokumentation gehen; bessere Gelegenheiten dürfte es über eher kurz als lang geben.

Zum Abschluss wenige Ansichten zur unaufgeregten Wiederinbetriebnahme an der oberen Erft; es waren auf allen Fahrten gut gelaunte Menschen zwischen Euskirchen und Münstereifel unterwegs (Weihnachtsmärkte, verkaufsoffener Sonntag), da braucht es weder großes Spektakel noch Prominenz… Auch Wanderer nahmen den pendelnden Zug aufmerksam wahr.
Autofahrer werden hier und da ab jetzt wieder mit kurzen Unterbrechungen rechnen müssen :wink:

So bleibt mir ein kurzer Gruß zurück an den winkenden Tf…

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…und an die Mitfahrer :wink:

Bis die Tage,

Wilfried
Zuletzt geändert von Dreiklanghorn am Sonntag 14. Dezember 2025, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.
Rolf
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Re: Unwetterschäden

Beitrag von Rolf »

Vielen Dank für dem Bericht.
Talent78
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Betriebsaufnahme 14.12.

Beitrag von Talent78 »

Hallo Wilfried,
liebe Eifelbahner,

vielen Dank für die schönen Bilder von der ganzen Strecke! Ich möchte mich gerne anhängen...

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Bei der Ortsdurchfahrt Stotzheim Richtung Kreuzweingarten: wie alles auf die Minute pünktlich.

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Retour kurz vor Kreuzweingarten auf dem Abschnitt "Neubau mit gebrauchten, geraden Stahlschwellen".
Auch hier gab es Anwohner, die positiv bemerkten endlich den Zug wieder im Tal pfeifen zu hören - denn auch die Pfeiftafeln wurden noch aufgestellt.

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Der fast leere Bahnsteig täuscht: es waren am Eröffnungstag schon einige Leute mit der Bahn unterwegs. Im ehemaligen Raum des Fahrdienstleiters gibt es einen "Automaten-Snack-Raum", nett gemacht mit historischen Werbeschildern. Hoffentlich bleibt alles heil!

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Nochmal bei der Wende am wie ich finde auch im Umfeld gelungenen "Bahnhof" Bad Münstereifel. Klar, träumt man von einem zweiten Gleis und einer Weiche wieder irgendwann, aber viel mehr können wir derzeit unter den allgemeinen Umständen nicht erwarten.

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Da wir selbst auch mal mitfahren wollten, ein Bild vom nördlichen Bahnsteigende, aber auf der Schattenseite bei der Einfahrt und rauskommender Sonne.
Der Zug passiert gerade die aufgestellte Tafel Lf 7 mit Kennziffer "3".

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Später mussten bei mittlerweile dem Anlass angemessenen Wetter noch ein paar Bilder an der Strecke sein, hier beim Arloffer Hammerwerk.
Bemerkenswert der PKW vom "Netz" (InfraGO) im Hintergrund. Es waren mindestens zwei Trupps unterwegs, die die BÜs abfuhren, vielleicht nur, um die Betriebsaufnahme zu kontrollieren. Jedenfalls gab es offenbar keine größeren Störungen: das ÜS zeigt - da Rückschuss - gerade "Bü 1".

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Zum Schluss noch einmal im besten Licht die neue Erftbrücke an der Kläranlage bei Kirspenich. Einigermaßen fotogen der "große" Lint!

Noch besser wäre dann auch eine Doppeltraktion als Schülerzug oder zu besonderen Anlässen - dazu "passt" aber nun die "verkürzt" aufgestellte Haltetafel [Ne 5] in Iversheim Hp Richtung Arloff nicht. Ob andererseits ein betrieblicher Halteplatz ganz am Ende des Bahnsteigs (z.B. Kreuzweingarten Hp Richtung Stotzheim) für den "einfachen" Plan-Lint nötig ist, weiß ich auch nicht.

Signaltechnisch noch ganz interessant: zwischen dem BÜ Kirspenich und Arloff Hp wurden alle Überwachungssignale und die BÜ-Beschilderung links vom Gleis aufgestellt; der ÜS-Wiederholer am Bahnsteig Arloff wurde nochmal am Bahnsteig (rechts) abgebaut (das "Loch" makellos verschlossen) und links neu aufgestellt.

Noch zur Info für die Statistiker:
Zumindest bis zum Nachmittag pendelte dasselbe Fahrzeug 620 005 zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel.
Zuletzt geändert von Talent78 am Dienstag 16. Dezember 2025, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
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