Die Eröffnung der Ahrtalbahn zieht ja ihre Kreise wurde auch auf vielen Kanälen übertragen.
Da die Tage derzeit kurz und die Abende lang sind, habe ich für die, die sich das ganze Spektaktel nochmals in Ruhe anschauen wollen drei Filmberichte zur Eröffnungsveranstaltung hier eingestellt.
1. WDR Lokalzeiten aus AC, BN und K:
https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen ... n-100.html
2. SWR
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... g-100.html
3. Agentur Höser
https://www.youtube.com/watch?v=bBevsIYUquw
Viel Spaß beim Anschauen!
Elektrifizierung Ahrtalbahn
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Re: Elektrifizierung Ahrtalbahn
Die ersten Betriebstage für die komplette Strecke wurden auch schon in einem Filmbeitrag festgehalten:
https://www.youtube.com/watch?v=F_MnHkXV7jg
Frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr 2026!
https://www.youtube.com/watch?v=F_MnHkXV7jg
Frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr 2026!
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Re: Baureihe 442 von BN ins Ahrtal
Die Presse meldet, das ab Montag die Regionalbahn RB 30 von Bonn ins Ahrtal elektrisch fährt. Die dieselbetriebene Baureihe 620 (Vareos) werden durch die Baureihe 442 (Hamsterbacken) von der Siegstrecke (RE9) ersetzt.
Deutsche Bahn:
https://www.deutschebahn.com/de/presse/ ... e-13771218
Generalanzeiger:
https://ga.de/region/ahr-und-rhein/bad- ... -144883209
Deutsche Bahn:
https://www.deutschebahn.com/de/presse/ ... e-13771218
Generalanzeiger:
https://ga.de/region/ahr-und-rhein/bad- ... -144883209
Re: Elektrifizierung Ahrtalbahn
Sehr gut! Als häufiger Nutzer mit Fahrrad habe ich den Lint im Kölner Dieselnetz hassen gelernt. Ich hoffe, die künftig verkehrenden Triebwagen der Baureihe 442 haben bessere Mehrzweckabteile und nicht diese völlig sinnfreie Aufteilung und Platzierung der unterschiedlichen Typen von Sonderabteil im Lint. Wer sich diesen Schwachsinn beim Lint ausgedacht hat, sollte mal einen Tag im Rollstuhl sitzen und ausprobieren, wie ätzend es ist, wenn das Behindertenabteil am anderen Ende des Zuges ist als vermutet, denn man weiß bei der DB vor der Einfahrt des Zuges ja nie, ob sich das Spezial-Abteil vorne oder hinten im Zug befindet. Die DB schafft es ja nicht, die Züge verlässlich (!) immer gleich ausgerichtet aufs Gleis zu stellen. Leider steht der Zug oft umgedreht auf dem Gleis. Das daraus resultierende Problem gilt damit auch für diejenigen Fahrgäste, die ein Fahrrad mitnehmen. Ich habe schon die schlimmsten Situationen erlebt, wenn Reisende mit Behinderungen oder Fahrrad während des Fahrgastwechsels von einem Ende zum anderen Ende des Zuges hetzen mussten, weil der Zug mal wieder "falsch herum" auf dem Gleis stand. Eine unnötige und zudem gefährliche Zumutung für alle Beteiligten. Dass sich die Stopps dadurch in die Länge ziehen und sich Verspätungen aufbauen, ist die logische Konsequenz. Einfache Lösung: gleichwertige Mehrzweckabteile in der Mitte oder je ein identisches an beiden Enden, so dass man Verlässlichkeit hat, wenn man sich vor der Einfahrt des Zuges postiert. Drüber hinaus ist der Lint auch in anderer Hinsicht eine Fehlkonstruktion, davor haben erfahrene Eisenbahner ja frühzeitig gewarnt. An diesem Schwachsinn bei der Platzierung der Sonderabteile und anderen leicht erkennbaren Schwachstellen beim Lint (Anordnung der Türen, Software, Bestuhlung etc. etc.) kann man einmal mehr erkennen, dass keine praxiserfahrenen Fachleute die Züge bestellen, sondern irgendwelche weltfremden Politiker, die sich im Zweckverband den Herbst ihrer (oft gescheiterten) Karriere vergolden lassen. Kurzum, ich freue mich auf den "Hamster" der Baureihe 442, denn es kann ja nur besser werden. An der Mosel fährt er Immerhin mit unverbautem, größerem und sinnvoller platziertem Sonderabteil, was mich hoffen lässt, dass es für das Ahrtal ähnlich sein wird.
Re: Elektrifizierung Ahrtalbahn
Gestern in Remagen:
442 759 (wenn ich das richtig entziffert habe) nach Ahrbrück... ...und 442 258 nach Bonn
442 759 (wenn ich das richtig entziffert habe) nach Ahrbrück... ...und 442 258 nach Bonn
Re: Elektrifizierung Ahrtalbahn
Nachdem ich mir nun selbst ein Bild von den neuen Zügen an der Ahr machen konnte, hier mein Fazit:
Die gebrauchten Talent 2 haben (so weit das bei einer vierteiligen Einheit möglich ist) ein ziemlich zentral im Zug positioniertes Sonderabteil für Fahrräder, Rollstühle und Gepäck, so dass es schon mal keine Verwechslungen mehr geben kann. Der Zugang ist breit und hindernisfrei, im Gegensatz zum verbauten Lint. Ein gut erkennbares großes Fahrrad-Symbol auf der Außenseite ist sehr auffällig und erlaubt auch unerfahrenen Nutzern das schnelle Auffinden des Sonderabteils. Das erleichtert den Fahrgastwechsel insbesondere dann, wenn im Ahrtal viel los ist und sich die Leute in den Zug quetschen, auch mit Fahrrädern. Dann dürfte es aber aus einem anderen Grund problematisch werden, denn das Sonderabteil ist nicht nur zu klein für die Hochsaison an der Ahr, sondern hat auch nur einen hindernisfreien Zugang. Der hintere, zweite Zugang wird durch das WC stark entwertet, weil man sich daran vorbei quetschen muss, was mit dem Fahrrad, Rollstuhl oder Gepäck zu Stoßzeiten fast unmöglich sein dürfte. Der Rückstau ist daher vorprogrammiert, und damit wird der Fahrgastwechsel in Spitzenzeiten unnötig verzögert. Verspätungen sind die klar absehbare Folge. Grundlegende Abhilfe könnte nur ein vergrößertes Sonderabteil sein, ersatzweise als kleine Lösung wenigstens gut erkennbare, große Aufkleber auf den Türen mit klarem Hinweis daraus, welche Tür zum Sonderabteil die am besten geeignete ist. Ein großes Fahrrad-Symbol sollte auf die zu bevorzugende Tür geklebt werden, die anderen Türen könnte man mit einem durchgestrichenen Fahrrad-Symbol kennzeichnen, um den Fahrgastwechsel zu erleichtern.
Bei den neuen Zügen der RB 32 verhält es sich ganz anders, was die Nutzung bei unerfahrenen Reisenden erschwert und damit verwirrend ist, denn diese Triebwagen haben drei kleine Fahrradabteile, die über den ganzen Zug verteilt sind, also ganz anders als bei den alten Talent 2. Das Sonderabteil für Behinderte ist separat und liegt mittig, ähnlich wie beim Talent 2 und damit für Behinderte weitaus besser planbar als zuvor beim Lint. Die 3 Fahrradabteile, je eines pro Einheit des dreiteiligen Zuges, und die richtigen Zugänge sind nur durch viel zu kleine Piktogramme im Türbereich gekennzeichnet (Größe vielleicht 10 x 10 cm). Daneben kleben weitere kleine Piktogramme, so dass man verdammt genau hinschauen und erst etwas länger suchen muss, um den richtigen Eingang zu finden, was wiederum unnötig Zeit kostet und den Fahrgastwechsel verzögert. Außerdem sind die Fensterscheiben stark abgedunkelt, so dass man von außen kaum erkennen kann, ob das Abteil mit Fahrrädern bereits vollgestellt ist oder nicht, was es dann kaum mehr möglich macht, vor dem Einstieg auf ein anderes, weniger volles Sonderabteil auszuweichen. Und wenn man wegen der schwer erkennbaren Beschriftung nicht die richtige Tür erwischt hat, landet man u. U. ungewollt im Behindertenabteil, das daneben liegt. Genau das ist mir heute passiert, als ich den Zug in aller Eile in Altenahr mit meinem Fahrrad bestiegen habe. Heute war wenig los und der Irrtum damit unproblematisch, am nächsten Halt konnte ich wechseln, aber zu Stoßzeiten ist das Chaos vorprogrammiert. Abhilfe könnten richtig große Aufkleber für die Fahrradabteile im Eingangsbereich schaffen, wie sie beim Talent 2 und anderen Zügen Standard sind.
Insgesamt sind beide Züge besser mit Sonderabteilen ausgestattet als der alte Lint, aber es ist noch viel Luft nach oben, um bei starker Nachfrage den Andrang besser und schneller zu lenken, so dass weniger Verspätungen eingefahren werden. Im Ahrtal, wo es bei den bekannten Veranstaltungen und an schönen Tagen im Sommer einen gewaltigen Andrang gibt, zudem viele Leute alkoholisiert reisen, wären die genannten, leicht verständlichen "Leitplanken" besonders nützlich. Ich fürchte allerdings, die weltfremden Besteller werden solche Feinheiten wieder ignorieren und die Fahrgäste wie bisher alle ihre Fehler ausbaden lassen. Alles andere würde mich wundern.
Die gebrauchten Talent 2 haben (so weit das bei einer vierteiligen Einheit möglich ist) ein ziemlich zentral im Zug positioniertes Sonderabteil für Fahrräder, Rollstühle und Gepäck, so dass es schon mal keine Verwechslungen mehr geben kann. Der Zugang ist breit und hindernisfrei, im Gegensatz zum verbauten Lint. Ein gut erkennbares großes Fahrrad-Symbol auf der Außenseite ist sehr auffällig und erlaubt auch unerfahrenen Nutzern das schnelle Auffinden des Sonderabteils. Das erleichtert den Fahrgastwechsel insbesondere dann, wenn im Ahrtal viel los ist und sich die Leute in den Zug quetschen, auch mit Fahrrädern. Dann dürfte es aber aus einem anderen Grund problematisch werden, denn das Sonderabteil ist nicht nur zu klein für die Hochsaison an der Ahr, sondern hat auch nur einen hindernisfreien Zugang. Der hintere, zweite Zugang wird durch das WC stark entwertet, weil man sich daran vorbei quetschen muss, was mit dem Fahrrad, Rollstuhl oder Gepäck zu Stoßzeiten fast unmöglich sein dürfte. Der Rückstau ist daher vorprogrammiert, und damit wird der Fahrgastwechsel in Spitzenzeiten unnötig verzögert. Verspätungen sind die klar absehbare Folge. Grundlegende Abhilfe könnte nur ein vergrößertes Sonderabteil sein, ersatzweise als kleine Lösung wenigstens gut erkennbare, große Aufkleber auf den Türen mit klarem Hinweis daraus, welche Tür zum Sonderabteil die am besten geeignete ist. Ein großes Fahrrad-Symbol sollte auf die zu bevorzugende Tür geklebt werden, die anderen Türen könnte man mit einem durchgestrichenen Fahrrad-Symbol kennzeichnen, um den Fahrgastwechsel zu erleichtern.
Bei den neuen Zügen der RB 32 verhält es sich ganz anders, was die Nutzung bei unerfahrenen Reisenden erschwert und damit verwirrend ist, denn diese Triebwagen haben drei kleine Fahrradabteile, die über den ganzen Zug verteilt sind, also ganz anders als bei den alten Talent 2. Das Sonderabteil für Behinderte ist separat und liegt mittig, ähnlich wie beim Talent 2 und damit für Behinderte weitaus besser planbar als zuvor beim Lint. Die 3 Fahrradabteile, je eines pro Einheit des dreiteiligen Zuges, und die richtigen Zugänge sind nur durch viel zu kleine Piktogramme im Türbereich gekennzeichnet (Größe vielleicht 10 x 10 cm). Daneben kleben weitere kleine Piktogramme, so dass man verdammt genau hinschauen und erst etwas länger suchen muss, um den richtigen Eingang zu finden, was wiederum unnötig Zeit kostet und den Fahrgastwechsel verzögert. Außerdem sind die Fensterscheiben stark abgedunkelt, so dass man von außen kaum erkennen kann, ob das Abteil mit Fahrrädern bereits vollgestellt ist oder nicht, was es dann kaum mehr möglich macht, vor dem Einstieg auf ein anderes, weniger volles Sonderabteil auszuweichen. Und wenn man wegen der schwer erkennbaren Beschriftung nicht die richtige Tür erwischt hat, landet man u. U. ungewollt im Behindertenabteil, das daneben liegt. Genau das ist mir heute passiert, als ich den Zug in aller Eile in Altenahr mit meinem Fahrrad bestiegen habe. Heute war wenig los und der Irrtum damit unproblematisch, am nächsten Halt konnte ich wechseln, aber zu Stoßzeiten ist das Chaos vorprogrammiert. Abhilfe könnten richtig große Aufkleber für die Fahrradabteile im Eingangsbereich schaffen, wie sie beim Talent 2 und anderen Zügen Standard sind.
Insgesamt sind beide Züge besser mit Sonderabteilen ausgestattet als der alte Lint, aber es ist noch viel Luft nach oben, um bei starker Nachfrage den Andrang besser und schneller zu lenken, so dass weniger Verspätungen eingefahren werden. Im Ahrtal, wo es bei den bekannten Veranstaltungen und an schönen Tagen im Sommer einen gewaltigen Andrang gibt, zudem viele Leute alkoholisiert reisen, wären die genannten, leicht verständlichen "Leitplanken" besonders nützlich. Ich fürchte allerdings, die weltfremden Besteller werden solche Feinheiten wieder ignorieren und die Fahrgäste wie bisher alle ihre Fehler ausbaden lassen. Alles andere würde mich wundern.