Lt. heutigen Pressemitteilungen hat der Gemeinderat von Kall einer Reaktivierung der Oleftalbahn wohl "den Stecker" raus gezogen". Wenn jetzt nicht noch ein weißer "Ritter" über die Eifelhöhen geritten kommt, geht die Bahnstrecke wohl den gleichen Weg wie die Westeifelbahn, die Reste der Ahrtalbahn Ahrbrück-Adenau oder die Bahnstrecke durch Elkenroth im Westerwald. Der Beschluss ist wohl einstimmig gefallen! Damit ist das Thema, bei allem Bedauern" unter Bahnfreunden, durch! So deutlich muss man das sehen! Dann gibt es in der Eifel wieder eine Strecke weniger!
Presse heute im Kölner Stadtanzeiger:
https://www.ksta.de/region/euskirchen-e ... ab-1380639
Radio Euskirchen:
https://www.radioeuskirchen.de/artikel/ ... ab-2763896
Gemeinderat lehnt Reaktivierung einstimmig ab
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Eifelplaner
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Re: Gemeinderat lehnt Reaktivierung einstimmig ab
Wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, war die Gemeinde Kall schon immer gegen eine Reaktvierung der Oleftalbahn. Aus Kaller Sicht auch verständlich, hat man doch eine hervorragende Bahnanbindung über die Eifelbahn, und Schleiden oder Hellenthal sind jetzt für Kaller keine so relevanten Ziele. Und wenn man selbst keinen Nutzen davon hat, ist die Bereitschaft natürlich gering, Einschränkungen hinzunehmen, selbst wenn diese nur darin besteht, dass pro Stunde vielleicht zweimal die Schranke für 3-4 Minuten unten ist.
Die Frage ist, ob die Resolution der Gemeinde Kall rechtlich überhaupt Auswirkungen auf die Reaktivierung hat.
Die Frage ist, ob die Resolution der Gemeinde Kall rechtlich überhaupt Auswirkungen auf die Reaktivierung hat.
Re: Gemeinderat lehnt Reaktivierung einstimmig ab
Eine Vetorecht hat die Kommune nicht, aber es wird sich wohl nur schwer ein politisch legitimierter Entscheidungsträger finden lassen, der sich über die Köpfe der Betroffenen hinwegzusetzen wagt.bodo hat geschrieben: Donnerstag 24. September 2026, 21:10 Die Frage ist, ob die Resolution der Gemeinde Kall rechtlich überhaupt Auswirkungen auf die Reaktivierung hat.
Wenn ich mal einen Vergleich aus meiner Ur-Heimat heranziehen darf: Die ehemalige Fernverkehrsstrecke zwischen den großen Städten Kleve und Nijmegen (NL) ist stillgelegt, die Gleise liegen noch, der Bedarf ist unstrittig. Aber die Anwohner auf beiden Seiten der Grenzen wehren sich mit Händen und Füßen gegen eine Reaktivierung, so dass sich kein politischer Entscheidungsträger vor Ort daran die Finger verbrennen möchte. Und so bleibt eine in gutem Zustand befindliche Strecke weiter ungenutzt liegen und wird stattdessen mit Draisinen befahren.