Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Eifelquerbahn (Andernach - Mayen - Kaisersesch - Daun - Gerolstein)
reinout
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von reinout » Sonntag 27. Januar 2019, 00:51

Ich bin auch ein bisschen verwirrt :)
"Ausschreibung zur Abgabe von Eisenbahninfrastruktur": was wird damit gemeint?

- Eine Ausschreibung ist die öffentliche, schriftliche Aufforderung, Angebote für die in der Ausschreibung genannten Lieferungen oder Leistungen abzugeben. (Laut wikipedia).

- "Abgabe": klingt als ob der Eigner (DB) das Eigentum abgibt an... ja, wer?

Eine Kaufpreis von etwa €400.000 wird genannt. Versucht die VEB die Strecke namens die DB an die Gemeinden oder andere Interessierten zu verkaufen in die Hoffnung das Verkehr wieder aufzunehmen?
Das nennen von die 1 und 6 Millionen Euro für das Ertüchtigen der Strecke, das klingt nicht als "zur Stillegung Ausschreiben"!

Reinout
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Eifel215
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von Eifel215 » Montag 18. März 2019, 19:22

Jetzt geht es mit dem Radweg weiter https://www.rhein-zeitung.de/region/lok ... 48757.html

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Holger Lersch
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von Holger Lersch » Montag 18. März 2019, 19:48

Vor ein paar Jahren noch grosse Plaene die Strecke in den RLP Takt aufzunehmen mit durchgebundenen Zuegen bis nach Limburg und jetzt dann Radweg. Congrats.

:roll:
Pendleralltag im New Yorker Norden und Kölner Südwesten: http://www.fahrbier.de/

jwiessner
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von jwiessner » Montag 18. März 2019, 19:56

Das aktuelle vorgehen ist ein Widerspruch zur letzten Aussage aus dem Landrats-Amt. Dort hieß es noch Anfang Februar das die Anrainerkommunen die 3-Monatsfrist abwarten und die Situation im Anschluss bewerten wollen.

Was auch immer der Kreistag aktuell entscheiden mag, es hat erstmal keine direkten Auswirkungen. Die Strecke ist aktuell weder entwidmet noch stillgelegt, es ist allerdings ein sehr irritierendes Signal für eventuell vorhandene Interessenten zur Übernahme der Strecke. Es gilt jetzt erstmal abzuwarten wie sich die Situation nach dem Ende der Ausschreibungsfrist darstellt.

Unabhängig von der Entscheidung der Politik sehe ich durchaus eine Perspektive für die Eifelquerbahn, dies war auch der Grund warum ich die Initiative zur Gründung eines Vereins zum Erhalt der Eifelquerbahn ins Leben gerufen habe. Der Vorstoß aus Richtung der Politik bestätigt mich umso mehr darin das es richtig war jetzt aktiv zu werden. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle noch einmal allen die ein Interesse am Erhalt der Eifelquerbahn haben dazu einladen sich an der Gründung des Vereins zum Erhalt der Eifelquerbahn zu beteiligen.

Es ist wichtig zu zeigen, das durchaus ein Interesse am Fortbestand der Eifelquerbahn besteht. Die Vergangenheit hat schon öfters gezeigt das es sich durchaus lohnt, sich für den Erhalt von Eisenbahninfrastruktur aktiv einzusetzen.

Viele Grüße,
Jens
www.eifelquerbahn.com - Gemeinsam für den Erhalt der Eifelquerbahn

jwiessner
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von jwiessner » Donnerstag 18. April 2019, 20:14

Nachffolgend unsere Pressemeldung zur Vereinsgründung

Neue Perspektiven für die Eifelquerbahn
Eifelquerbahn Verein gegründet – Eisenbahnunternehmen bekunden Interesse an der Strecke

Am Dienstag, den 16.04.2019 um 19:30 Uhr fand die Gründungsversammlung zum Eifelquerbahn e.V. statt. Nur wenige Meter vom Bahnhof Kaisersesch, dem aktuellen Endbahnhof der Eifelquerbahn, entfernt, fanden sich die 34 Gründungsmitglieder zur Gründung des Eifelquerbahn e.V. zusammen. Dass die Eifelquerbahn eine große Bedeutung und Anziehungskraft, weit über die Landkreise Vulkaneifel und Cochem-Zell hinaus, besitzt, zeigt sich an den zahlreichen Teilnehmern. So kamen die Gründungsmitglieder nicht nur aus der Region und dem Land Rheinland-Pfalz, sondern darüber hinaus auch aus den angrenzenden Bundesländern. Auch erhielt der Verein bereits im Vorfeld der Gründung zahlreiche Angebote der Unterstützung aus dem gesamten Bundesgebiet.

Gestartet wurde die Initiative zur Gründung des Vereins genau vor einem Monat, am 16. März 2019 mit dem Start der Homepage und den ersten Posts auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen. Aufgrund der großen Resonanz auf die Initiative konnte bereits zwei Wochen später mit den Planungen zur Gründungsversammlung begonnen werden.

Das Vereinsziel, die Wiederinbetriebnahme der Eifelquerbahn, eröffnet der Region eine Vielzahl von Möglichkeiten. So zeigten die bis 2012 durchgeführten Freizeitverkehre wie mit einem interessant gestalteten Angebot der Tourismus von der Eifelquerbahn profitieren kann. Wie wichtig dies auch heute noch für die Region ist, zeigt das aktive Engagement des Verkehrsvereins Ulmen e.V. für den neu gegründeten Verein. Auch die Kombination von Bahn + Rad bietet einen großen Vorteil, so beginnt im Bahnhof Daun einer der schönsten Radwege Deutschlands, der Maare-Mosel-Radweg welcher über die Bahn für Touristen auf einfache und stressfreie Weise zu erreichen wäre.

In Zeiten, in denen das Thema Verkehrswende, getrieben durch Dieselskandal, immer mehr und längere Staus sowie den Weggang der Jugend aus den ländlichen Regionen eine immer größere Bedeutung gewinnt, ist eine funktionierende Infrastruktur abseits des Individualverkehrs von immenser Bedeutung für die Zukunft der Region. Über die Anbindung der Eifelquerbahn an Gerolstein und Andernach lassen sich die Großräume Trier, Koblenz oder Köln auch bequem über die Schiene erreichen. Mit einem abgestimmten Bus- und Bahnangebot kann die gesamte Region von einer durchgängig reaktivierten Eifelquerbahn profitieren. So können die umliegenden Dörfer durch ein optimiertes Busangebot direkt mit den beiden größten Bahnhöfen der Region, in Daun und Ulmen verknüpft werden.

Dass der Verein mit diesen Ansichten nicht alleine ist, zeigt das Interesse mehrerer Eisenbahnunternehmen an der Strecke. So haben im aktuellen Ausschreibungsverfahren mindestens zwei Eisenbahnunternehmen, die beide in Kontakt mit dem Verein stehen, ihr Interesse zur Übernahme der Infrastruktur gegenüber der DB Netz AG bekundet. Dies ist zum einem die Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebs-GmbH aus Brohl-Lützing, die mit dem Betrieb des „Vulkan-Expreß“ über eine mehr als 30-jährige Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Zum anderen ist dies die Eifelbahn Verkehrs GmbH aus Linz. Sie ist seit gut 20 Jahren Betreiber der Kasbachtalbahn von Linz nach Kalenborn und hat erst Anfang April die Betriebsgenehmigung für die ersten Abschnitte der Brexbachtalbahn erhalten.
Als erstem Schritt hat der neue Verein geplant, die Öffentlichkeit rund um die aktuelle Situation der Eifelquerbahn und ihrer Perspektiven aufzuklären um das Projekt gemeinsam mit möglichst vielen Unterstützern anzugehen. Hierzu werden u. a. Flyer und Plakate flächendeckend verteilt. Parallel dazu laufen die weiteren Vorbereitungen zu ersten Arbeiten an der Strecke, um zeitnah nach dem Übergang der Infrastruktur an einen neuen Betreiber z.B. mit dem Freischneiden der Gleise beginnen zu können.
Wer den Verein bei seiner Arbeit unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, sich unter http://www.eifelquerbahn.com zu informieren.

Kötterichen, 18.04.2019
www.eifelquerbahn.com - Gemeinsam für den Erhalt der Eifelquerbahn

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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von Heiner Neumann » Montag 20. Mai 2019, 13:12

Nach vorliegenden Informationen haben die Brohltalbahn und ein weiterer Bewerber ein Gebot zur Übernahme der Eifelquerbahn abgegeben. siehe auch hier:

https://www.eifelbahn-gerolstein.de/aktuelles/

Gruß

Heiner
Wenn Du ein Licht am Ende des Tunnels siehst, bete, dass es kein Zug ist :shock: !!!

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jwiessner
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Pressemitteilung Eifelquerbahn e.V. vom 22.05.2019

Beitrag von jwiessner » Freitag 24. Mai 2019, 16:52

Signal auf Fahrt stellen – Positive Impulse für die Eifelquerbahn nutzen

Eifelquerbahn e.V. nimmt offiziell die Arbeit auf

Gut einen Monat nach der erfolgreichen Gründungsversammlung kann der Eifelquerbahn e.V. offiziell seine Arbeit aufnehmen. Am Montag, den 20.05.2019 erfolgte durch das Amtsgericht Wittlich die Eintragung ins Vereinsregister; die Anerkennung als gemeinnütziger Verein erhielt der Verein bereits am 03.05.2019 durch das Finanzamt Wittlich. „Wir freuen uns sehr, dass alles so reibungslos funktioniert hat, hier hat sich die entsprechende Vorarbeit bezahlt gemacht“, so Eifelquerbahn e.V. Vorsitzender Jens Wießner.

Es gilt nun noch in den nächsten Tagen die letzten Formalitäten zu erledigen, danach gehen die Beitrittsunterlagen per Mail an die bereits mehr als 100 registrierten Interessenten und werden für alle anderen auf der Vereinshomepage ( http://www.eifelquerbahn.com ) veröffentlicht.


Erste Kontakte und Aktivitäten geplant

Die vergangenen Wochen wurden durch den Vereinsvorstand bereits intensiv dazu genutzt, um Kontakt zur örtlichen Politik aufzunehmen und die Planung der ersten Aktivitäten voranzutreiben. Dazu ging Anfang Mai ein Schreiben an die Landräte, die Landtagsabgeordneten und die Bürgermeister der Verbandsgemeinden, in denen der Verein sich und seine Pläne näher vorstellt sowie die Unterstützung bei den Bemühungen zur Reaktivierung der Eifelquerbahn anbietet. Hieraus haben sich bereits erste Gespräche in den Kommunen sowie in der Landespolitik ergeben.

Bereits weit fortgeschritten sind die Planungen zur ersten öffentlichen Veranstaltung, der Teilnahme des Eifelquerbahn e.V. an der 4. Auflage von „Daun spielt!“ am 16.06.2019 in Daun. Ab 11:30 Uhr ist der Verein mit einem Infostand vor Ort. Getreu dem Motto der Veranstaltung wird es am Stand auch eine Spielmöglichkeit für Jung und Alt geben.


Reaktivierung der Eifelquerbahn

Die hohe Bedeutung der Eifelquerbahn für die Region Vulkaneifel zeigen die zahlreichen weiteren Aktivitäten in den letzten Tagen und Wochen. So wird die Eifelquerbahn in einer gerade vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der „Allianz pro Schiene“ veröffentlichten Broschüre zur Reaktivierung im Schienenpersonenverkehr empfohlen. Hierbei wird der Abschnitt Kaisersesch – Ulmen mit der Priorität „dringlich“, sowie der Abschnitt „Ulmen – Gerolstein“ mit der Priorität „hoch“ eingestuft.

Hierzu gilt es auch, die veranschlagten Kosten zur Reaktivierung neu zu bewerten. Einige der im Rahmen der Reaktivierungsbemühungen erstellten Gutachten liegen dem Verein seit Kurzem vor. Diese legen nah, dass die bisher veranschlagten Kosten zur Reaktivierung im regulären SPNV, zumindest in wichtigen Teilbereichen, deutlich zu hoch angesetzt wurden.

Ein Fachgespräch zur „Zukunft der Eifelquerbahn“ findet am 03. Juni 2019 um 19:00 Uhr im Forum Daun statt. Im Mittelpunkt wird hierbei ein Vortrag von Dr. jur. Martin Henke, Geschäftsführer Eisenbahnverkehr im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. zur „Perspektive der Reaktivierung von Bahnstrecken“ stehen.

Kötterichen, 22.05.2019
www.eifelquerbahn.com - Gemeinsam für den Erhalt der Eifelquerbahn

Rolf
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Re: Neues zur (Nicht-)Reaktivierung

Beitrag von Rolf » Freitag 24. Mai 2019, 18:35

Sehr gut!

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