Nordtour: Bad Bentheim, Osnabrück, Sande, Emden -2

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locotracteur
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Nordtour: Bad Bentheim, Osnabrück, Sande, Emden -2

Beitrag von locotracteur » Samstag 21. März 2020, 10:24

Von Osnabrück bis Sande rollte es auf leerer Autobahn gut vor sich hin. Ich hatte seit Jahren vor, mich einmal eine Stunde auf die Straßenbrücke zu stellen und den markanten Gleisüberbau mit Zug aus dieser Perspektive zu fotografieren. Den Punkt kann ich von der Liste streichen....den Überbau gibt es nicht mehr. Zur Begrüßung zog 203 147 von Enercon mit einem Kesselwagenzug durch. Man hat einen Pavillon mit Informationen und Aussichtsplattform zur Beobachtung der Ausbau- und Modernisierungsarbeiten aufgestellt, eine gute Idee, wie ich finde. Also blieben nur dokumentarische Fotos der Baustelle:

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Der PV zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg war eingestellt, lediglich der Abzweig nach Esens war in Betrieb.


Ich war 1987 im Zuge einer Reise nach Wangerooge erstmals in Sande. Zu dieser Zeit eher schmalspurinteressiert, habe ich leider dem Alltagsbetrieb kein Foto gewidmet. Lediglich an dieser Stelle erregten zwei alte Kühlwagen am 21.09.1987 meine Aufmerksamkeit:

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Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch (in Bezug auf das, was ich dort vorfinden würde) ging es nach Schortens-Heidmühle. Entwarnung, es war noch Alles beim Alten. Ich kam sogar passend zur stündlichen Zugkreuzung:

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In Norden hatte dann die Aufgabe Priorität, dem inzwischen halbjährigen Freibeuter neuen Blödsinn beizubringen. Die Bahnhöfe Norden und Norddeich wurden nur durch RE angefahren und hatten fotografisch wenig zu bieten. Die IC endeten in Bremen bzw Oldenburg, weil eine Baustelle auf der Emslandstrecke Umleiter erforderlich machten, die wiederum die Strecke Oldenburg - Leer überlasteten. Das ist Kapazitätsplanung in einem betriebswirtschaftlich optimierten Netz!

Die MKO arbeitete fleissig an der Strecke, wie ein Spaziergang mit dem kleinen Freibeuter ergab:

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Die Eskalationsstufe des Coronavirus erlaubte am Montag Morgen noch Ausflüge in die Umgebung. In Emden gab es Bauaktivitäten, jedoch fuhr noch die Eurobahn und die RE. Zu meiner Freude stand 294 829 mit einem Autotransportzug bereit. Bis zur Ausfahrt Richtung Rangierbahnhof ergab sich noch eine freundliche Plauderei mit dem Tf, viele Grüße!

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Die recht ansehnliche 140 761 der EVB war natürlich ein Hingucker:

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Wenn schon Emden, durfte die Klappbrücke an der Einfahrt zum Rangierbahnhof nicht fehlen. Hier tummelten sich 294 und das üblich Getraxxe:

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143 204 der MEG versteckte sich hinter Verbotsschildern, während sich 151 099 und der vorbeifahrende Robel gerne zeigten:

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Natürlich musste die Klappbrücke gebührend gefeiert werden:

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Auf dem Rückweg gab sich noch 140 761 die Ehre:

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Damit endete die Fotostrecke im Norden. Am Dienstag-Morgen gab es noch einen kurzen Verwandschaftsbesuch vor der ohnehin geplanten Heimreise. Die Corona-Situation hätte keinen längeren Aufenthalt mehr erlaubt, da die Touristen die Inseln und die Küstenregion auf behördliche Anordnung zu verlassen hatten.

Franz-Josef

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